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Oratorienchor Köln
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Gründung: 1957
Schwerpunktliteratur: Chorkompositionen aus Romantik und Spätromantik
Mitgliederzahl: ca. 100 Sängerinnen und Sänger
Künstlerischer Leiter: Andreas Meisner
Homepage: www.oratorienchor.de
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D E R C H O R
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Im Jahr 1957 gründete Kirchenmusikdirektor Dr. Gerhard Bork die "Chorgemeinschaft im evangelischen Stadtkirchenverband". Die Choristen bestanden aus amtierenden sowie angehenden Kirchenmusikern verschiedener Kirchengemeinden des Großraums Köln sowie aus musikalisch interessierten Laien, die sich der "musica sacra" widmeten. Neben der Pflege der Musik Johann Sebastian Bachs standen auch Werke aus anderen Musikepochen auf dem Programm. Als einer der Höhepunkte wurde 1965 im Kölner Opernhaus Mendelssohns Paulus zum ersten Mal seit der Verfemung dieses Komponisten durch die Nationalsozialisten in unserer Stadt wieder aufgeführt. Ebenso war 1969 im Gürzenich erstmals wieder der Elias zu hören. Als deutsche Erstaufführung sang der Chor 1975 in St. Peter das Requiem von Saint-Saëns. Auch Erstaufführungen in Anwesenheit der Komponisten standen auf dem Programm, wie 1958 im Gürzenich Günter Raphaels Glaubensbekenntnis und 1959 Heinz Werner Zimmermanns Bildoratorium Weihnacht. Über 30 Jahre lang bestimmte Dr. Bork die evangelische Kirchenmusik in Köln. Nach seinem Ausscheiden 1980 und dem Wegfall der Stelle des Kirchenmusikdirektors mußte sich der Chor selbst einen neuen Leiter suchen.
So trat 1981 Wolfgang Karius das Erbe Borks an, gefolgt von Paul Nancekievill im Jahr 1982. Nach dessen Weggang 1986 übernahm der Altenberger Domorganist Andreas Meisner die musikalische Leitung. 1989 erfolgte die Umbenennung auf den Namen Oratorienchor Köln im evangelischen Stadtkirchenverband. Im Rahmen von zahlreichen Konzerten wurde ein umfangreiches Repertoire mit Chorwerken des Barock, der Klassik und zunehmend Kompositionen der Romantik und Spätromantik erarbeitet. Auch Werke moderner Komponisten wie Duruflé, Arvo Pärt, Schostakowitsch, Schönberg und Messiaen standen auf dem Programm. Anlässlich des Flandern-Festivals erfolgte im Oktober 1996 eine Aufführung mit Werken von Flor Peeters in Mechelen/Belgien. 1999 konzertierte der Chor in Zusammenarbeit mit dem Chœur de l'Armée Francaise in der Pariser Kirche La Madeleine mit Werken von Dupré, Widor und Mauersberger. Im Altenberger Dom beteiligte er sich am Bachzyklus 2000. Auf Einladung der Staatlichen Philharmonie Transilvania gastierte der Chor 2002 mit Mahlers 2. Sinfonie in Klausenburg/Rumänien. Seit Anfang 2001 unterhält der Chor eine Zusammenarbeit mit dem Chœur de Chambre de la Cité, Paris.
Der Oratorienchor Köln ist Mitglied des Arbeitskreises Kölner Chöre und hat sich mit Auftritten in der Kölner Philharmonie einen Namen gemacht.Im Juli 2004 folgte der Chor einer Einladung des Dean of Liverpool. Anlässlich des 100-jährigen Jubiläums der Cathedral of Liverpool wurde im Rahmen eines Festkonzertes das Requiem von Mozart aufgeführt.
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D E R K Ü N S T L E R I S C H E L E I T E R
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Andreas Meisner, Jahrgang 1959, studierte Evangelische Kirchenmusik an der Kölner Musikhochschule. 1984 setzt er nach dem A-Examen seine Studien bei Prof. Ludger Lohmann in Stuttgart fort, wo er zwei Jahre später die "Künstlerische Reifeprüfung" im Hauptfach Orgel ablegte. Verschiedene Meisterkurse, u.a. bei Marie Claire Alain und Wolfgang Rübsam, ergänzten seine musikalische Ausbildung.
Seit 1985 ist Andreas Meisner Domorganist am Altenberger Dom, künstlerischer Leiter der Geistlichen Dommusiken und Mitwirkender der Internationalen Altenberger Orgelakademie. In den letzten Jahren hat Andreas Meisner eine Reihe von CDs eingespielt und geht einer intensiven Konzerttätigkeit im In- und Ausland nach.
Im Jahre 1986 übernahm Andreas Meisner die Leitung des Oratorienchors Köln und steht zudem dem Kleinen Chor Köln sowie seit 1998 der Domkantorei Altenberg als Dirigent vor. Mit diesen drei Chören hat Andreas Meisner mittlerweile zahlreiche Werke der a-cappella- sowie Oratorien-Literatur aufgeführt.
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