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Mülheimer Kantorei / Chorus Musicus Köln
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Gründung: 1985
Schwerpunktliteratur: weniger bekannte Werke aus Klassik und Romantik
Mitgliederzahl: 8-80 Sängerinnen und Sänger (je nach Programm)
Künstlerischer Leiter: Christoph Spering
Homepage: www.musikforum2web.de
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D E R C H O R
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Die Mülheimer Kantorei / Chorus Musicus Köln wurde 1985 von Christoph Spering gegründet und ist als Chor der evangelischen Kirchengemeinde Mülheim am Rhein weit über die Grenzen Kölns hinaus bekannt geworden. Inspirierte und musikwissenschaftlich fundierte Aufführungen begründen diesen Ruf.
Das breitgefächerte Repertoire reicht vom Barock bis ins 20. Jahrhundert; ein Schwerpunkt der Arbeit liegt dabei auf weniger bekannten Werken der Klassik und Romantik, deren Interpretation im Sinne einer an historischer Aufführungspraxis orientierten Sicht immer mehr Beachtung findet.
In Kritiken werden dem Chor durchweg hohe Virtuosität, gepaart mit ausgewogener Klangschönheit und Intonationsreinheit bescheinigt. Als Mitveranstalter der Konzertreihe "Blickwinkel" ist das Ensemble in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil im Konzertangebot der Kölner Philharmonie avanciert.
In den Jahren 1998 und 1999 arbeitete die Mülheimer Kantorei/Chorus Musicus Köln mit dem Gürzenich-Orchester/Kölner Philharmoniker unter der Leitung von James Conlon, außerdem mit renommierten Gastdirigenten wie Gerd Albrecht, Gianluigi Gelmetti und Philippe Herreweghe. Seinen hervorragenden Ruf festigte der Chor mit zahlreichen Auftritten bei internationalen Festivals sowie mit preisgekrönten CD-Einspielungen.
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D E R K Ü N S T L E R I S C H E L E I T E R
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Christoph Spering gehört zu der Generation von Dirigenten, die dem wissenschaftlichen Aspekt bei der musikalischen Interpretation einen wesentlichen Stellenwert einräumen. Seit 1983 Leiter der Mülheimer Kantorie, gründete Christoph Spering 1985 den Chorus musicus Köln sowie 1988 Das Neue Orchester. Seither gastiert er mit seinen Ensembles außer in der Kölner Philharmonie auch bei namhaften Musikfestivals in ganz Europa.
Im Zentrum der künstlerischen Arbeit und der Forschung von Christoph Spering steht das Repertoire der Klassik und Romantik. Als einer der ersten Dirigenten trat er mit Aufführungen von Werken des 18. und 19. Jahrhunderts im historischen Aufführungsstil hervor und hat damit einen innovativen Weg der Interpretation beschritten. Seine intensive Beschäftigung z. B. mit Werken Felix Mendelssohn Bartholdys führte zu Neuinterpretationen der 2. Symphonie ("Lobgesang") und des "Paulus".
Christoph Sperings erster internationaler Erfolg war die Erstaufführung der von ihm herausgegebenen Mendelssohnschen Fassung der "Matthäuspassion" in der Kölner Philharmonie, die auch auf CD eingespielt wurde. 1993 dirigierte er das Werk mit großem Erfolg im Théâtre des Champs-Elysées in Paris, später u.a. im Palau de la Música, Barcelona, bei den Potsdamer Musikfestspielen und zuletzt, im Februar 2002, in der szenischen Version von Götz Friedrich an der New Israeli Opera, Tel Aviv.
Neben Bach, Händel, Mozart, Schubert, Mendelssohn, Rossini, Brahms und Beethoven widmet sich Christoph Spering auch weniger bekannten Komponisten und der Wiederentdeckung vergessener Kompositionen (z. B. Robert Schumanns "Der Rose Pilgerfahrt"; Ludwig van Beethovens "Christus am Ölberge"; Antonio Salieris "Requiem" und Wilhelm Friedrich Ernst Bachs "Columbus"). Die Zusammenarbeit mit Chor und Orchester ermöglichte es Spering, die Gattungen Oper und Oratorium zum wesentlichen Schwerpunkt des Repertoires zu entwickeln.
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