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Kartäuserkantorei

Gründung: 1975

Schwerpunktliteratur: A-cappella-Werke und Oratorien von der Renaissance bis zur Moderne

Mitgliederzahl: ca. 50-60 Sängerinnen und Sänger

Künstlerischer Leiter: Philipp Ahmann

Homepage: www.kartaeuserkantorei.de


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D E R   C H O R 

DIE KARTÄUSERKANTOREI hat sich unter seinem langjährigen Dirigenten Peter Neumann über 30 Jahre hinweg einen festen Platz im Kölner Musikleben erobert und widmete sich in dieser Zeit insbesondere den Oratorien Händels und Bachs, aber auch Werken der Romantik bis hin zu Mahler und Schönberg. Zahlreiche Konzertreisen führten den Chor u.a. mit Mendelssohns "Paulus" und "Elias" nach Budapest und Rom, danach mit Messen von Mozart, Schubert, Gounod und Fauré zum Liturgica-Festival nach Jerusalem.

Unter seinem neuen Dirigenten Philipp Ahmann, der den Chor seit 2005 leitet, gelang eine Erweiterung des Repertoires durch eine verstärkte Hinwendung zum A-cappella-Gesang und zu kammermusikalischer Chorliteratur verschiedener Epochen, die der Konzerttätigkeit neue Perspektiven eröffnen und die stilistische, klangliche und stimmliche Flexibilität des Chores weiterentwickeln konnte. So beschritt der Chor mit seinem gefeierten Konzert "Nocturnes – romantische Nachtgesänge" im März 2007 in der Kölner Philharmonie neue Wege – Werke für Chor und Klavier sowie für Chor a-cappella standen im Zentrum des Programms.

Nach wie vor widmet sich der Chor erfolgreich auch den großen Oratorien: Höhepunkte waren die von Publikum und Presse begeistert aufgenommenen Aufführungen der „Johannespassion“ von Bach in 2008 und der „Jahreszeiten“ von Haydn in 2009 in der Kölner Philharmonie.


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D E R   K Ü N S T L E R I S C H E   L E I T E R 

PHILIPP AHMANN, geboren 1974, studierte in Köln zunächst Schulmusik und Germanistik und erhielt ersten Dirigierunterricht bei Eberhard Metternich. Anschließend absolvierte er ein Dirigierstudium bei Marcus Creed. Weitere Impulse erhielt er durch die Arbeit mit Peter Neumann, Frieder Bernius und Robin Gritton.

Schon während seines Studiums war seine Tätigkeit als Dirigent sehr vielseitig im Hinblick auf Stilistik und musikalische Gattungen. So arbeitete er u.a. als Dirigent der Produktionen von Mozarts "Zauberflöte" und "Cosi fan tutte" an der Jungen Kammeroper Köln oder beim ChorWerk Ruhr, mit dem er u.a. Ligetis "Lux Aeterna" aufführte und "Die letzten Dinge" von Louis Spohr unter Bruno Weil für eine CD-Produktion einstudierte.

Bis Anfang 2008 leitete er das mit ihm gegründete Bonner Vokalensemble. Seit 2005 ist er künstlerischer Leiter des Bonner Kammerchores und der Kartäuserkantorei Köln. Gleichzeitig arbeitete er von Ende 2003 bis zum März 2008 als Lehrbeauftragter für Chorleitung an der Musikhochschule Köln weiter eng mit Marcus Creed zusammen.

Seit der Spielzeit 2005/06 ist Ahmann auch bei den Rundfunkchören des SWR, WDR und NDR zu Gast, wo er neben eigenen A-cappella-Produktionen u.a. für Dirigenten wie Heinz Holliger, Jukka-Pekka Saraste, Semyon Bychkow, Gerd Albrecht und Rafael Frühbeck de Burgos Einstudierungen von Werken wie Strawinskys "Les Noces", Verdis "Othello", Debussys "Le martyre de Saint Sébastien" oder Mendelssohns "Lauda Sion" einstudiert hat.

Seit der Saison 2008/09 ist Philipp Ahmann neuer Chordirektor des NDR Chores in Hamburg.

 


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