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Das Konzept
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Z I E L D E S A R B E I T S K R E I S E S K Ö L N E R C H Ö R E
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Durchführung einer gemeinsamen, mit Kölner Chorkonzerte titulierten Konzertreihe in der Philharmonie
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Koordination von Chorwerken und Terminen
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D I E K Ö L N E R C H O R K O N Z E R T E
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Die gemeinsame Chorkonzertreihe in der Kölner Philharmonie, die seit der Konzertsaison 1995/96 einen wichtigen Faktor des Kölner Musiklebens darstellt, soll auf längere Zeit Bestand haben.
Neu und einmalig in Deutschland ist, dass diese gemeinsame Chorkonzertreihe von allen Mitgliedschören in gleicher Weise getragen wird, d.h. dass ein etwaiges Defizit Sache aller Chöre ist, egal, wie das einzelne Konzert besucht ist bzw. welches Plus oder Minus es erbringt.
Ein wichtiges Anliegen besteht auch darin, durch eine Mischung von eher populäreren und weniger bekannten Chorwerken auf längere Sicht allen auch einmal die Gelegenheit zu bieten, ohne allzu große Angst vorm Risiko aufgrund einer nur mäßigen Publikumswirksamkeit ein größeres "unbekannteres" Werk zu musizieren. Dies ist sowohl pädagogisch als auch künstlerisch für das Eigenleben der Chöre von großer Bedeutung.
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B I S H E R I G E T H E M E N D E R C H O R K O N Z E R T R E I H E
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"Messekompositionen" (1995/96)
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"Oratorienwerke" (1996/97)
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"Chorwerke Europäischer Metropolen" (1997/98)
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"Bella Italia" (1998/99)
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"Der Chorklang im 20. Jahrhundert" (1999/2000)
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"Große Meister - Große Werke" (seit 2000/01)
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D I E F I N A N Z I E R U N G D E R C H O R K O N Z E R T R E I H E
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Die 7 bis 8 Konzerte pro Saison kosten z.B. nach verbindlicher Einschätzung des Arbeitskreises Kölner Chöre insgesamt rund € 238.260. Darin enthalten:
- Miete der Kölner Philharmonie, inkl. KölnTicket-Gebühr (€ 65.450) - Kosten für Orchester (inkl. Fahrt und Übernachtung) sowie Solistenhonorare (€ 139.000) - Werbung (€ 14.320) - Organisationsaufwendungen (Aufwandsentschädigungen für Dirgenten sowie Anmietung von Probenräumen) (€ 14.320) - Leihgebühren des Notenmaterials inkl. Gemakosten (€ 5.110)
KölnMusik unterstützt diese Konzertreihe, indem sie bei der Miete der Philharmonie, die für 7 Konzerte rund € 65.450 beträgt, einen Preisnachlass in Höhe von 18 % (es verbleiben immer noch € 53.669) gewährt. Außerdem betreut KölnMusik die Abonnenten und stellt Orgel, Cembalo etc. kostenlos zur Verfügung. Alle Chorsänger (insgesamt z.Zt. rund 630) singen unentgeltlich, die Dirigenten der Chöre erhalten lediglich Aufwandsentschädigungen. Das Kulturamt der Stadt Köln bewertet die Form der Kooperation innerhalb des Arbeitskreises zwar sehr positiv, sieht sich aber infolge der geringen Mittel, die für die so genannte "Freie Musikszene" zur Verfügung stehen, nur gelegentlich in der Lage, den Arbeitskreis zu unterstützen; diese Subvention machte in den 7 Jahren gemeinsamer Philharmonie-Konzerte nicht mehr als 3 % des Gesamtetats aus.
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Insgesamt lässt sich feststellen, dass ca. 90 % der Ausgaben durch die Resonanz auf die künstlerische Qualität der Chöre und ihr Engagement bei der persönlichen Werbung gedeckt wurden. Die Chöre im Arbeitskreis praktizieren also durch ihre konstruktive Kooperation untereinander eine Form der Unabhängigkeit, ohne sich dabei durch die zuallererst Bildung und Kultur betreffenden Sparmaßnahmen der Politiker aller Parteien erschüttern zu lassen.
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D A S D E M O K R A T I S C H E P R I N Z I P
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Die Chöre des Arbeitskreises sind unterschiedlich groß besetzt. Die numerische Bandbreite bei der Anzahl der Sängerinnen und Sänger reicht von ca. 40 bis ca. 150. Manche Chorwerke verlangen eine eher kleinere, andere wiederum eine größere Chorbesetzung.
Gleichwohl ist es völlig legitim, z.B. die Matthäus-Passion von J.S. Bach mit 30 oder mit 130 Sängerinnen und Sängern aufzuführen. Jeder Künstlerische Leiter wird seine Auffassung von Chor- und Orchesterstärke gemäß seinem Stilempfinden als richtig ansehen und wird dennoch akzeptieren, dass keine künstlerische Auffassung als absolut gesehen werden kann.
Da im Arbeitskreis keine musikalischen Bevormundungen oder Einschränkungen formuliert werden, ergibt sich folgerichtig aus der Kooperation im Arbeitskreis ein demokratisches Prinzip auf der Ebene des künstlerischen Anliegens.
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A N S E H E N U N D R E P U T A T I O N D E R K Ö L N E R O R A T O R I E N C H Ö R E
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Die Kölner Chorszene besitzt einen hervorragenden Ruf, der z.T. weit über die Grenzen Kölns hinausreicht und einige der Chöre zu zahlreichen Gastspielen in viele europäische Länder geführt hat und immer wieder führt. Mehrere Ensembles aus dem Arbeitskreis haben außerdem schon Preise bei internationalen Chorwettbewerben gewonnen.
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